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Friedensprozess trotz Terrorismus und KriminalitätInternationale Sommerakademie zur Menschlichen Sicherheit - Der Einfluss transnationaler terroristischer und krimineller Organisationen auf den Friedensbildungsprozess in der Region: 50 Vortragende und StudentInnen aus 25 Ländern diskutierten in Graz Konzepte von Terrorismus und Organisiertem Verbrechen im Allgemeinen sowie deren Auswirkungen auf Menschliche Sicherheit und Friedensprozess am Balkan im Besonderen.
Am Mittwoch, den 30. Juli schloss die zehntägige Sommerakademie des Europäischen Trainings- und Forschungszentrums für Menschenrechte und Demokratie zum Thema der „Menschlichen Sicherheit“, die am 21. Juli mit einem Vortrag der kanadischen Botschafterin in Österreich, Frau Marie Gervais-Vidricaire, zum Thema „Menschliche Sicherheit und die Schutzverantwortung“ eröffnet worden war. Die 27 TeilnehmerInnen kamen aus 19 Ländern, insbesondere Südosteuropa, aber auch Äthiopien, Iran, China, Kirgistan und Usbekistan sowie erstmals zu einem Drittel aus EU-Staaten. Die Sommerakademie ist Teil eines unter der Leitung des ETC stehenden Forschungskoordinationsprojektes als Teil des 6. Rahmenprogramms der EU über „Menschliche Sicherheit in der Region des Westbalkan: Der Einfluss transnationaler terroristischer und krimineller Organisationen auf den Friedensbildungsprozess in der Region“, an dem fünfzehn international renommierte Universitäten und Forschungseinrichtungen beteiligt sind. Dementsprechend war es auch ein Anliegen der Sommerschule, Forschungsergebnisse aus diesem Netzwerk dem Kreis der TeilnehmerInnen näher zu bringen. Dieser Zweck wurde mit einer Reihe hochrangiger ReferentInnen erreicht, wie Prof. Hans-Jörg Albrecht, Direktor des Max-Planck-Instituts für Ausländisches und Internationales Strafrecht in Freiburg, Prof. Vojin Dimitrijevic, Direktor des Belgrader Menschenrechtszentrums oder Prof. Josip Kregar, Dekan der Rechtsfakultät der Universität Zagreb. Aus der Praxis konnte der Leiter der Sommerakademie, Prof. Dr. Wolfgang Benedek etwa Charles Ehrlich von der OSZE, Dorota Gierycz, langjährige führende Mitarbeiterin von UNO-Friedensmissionen, und Dejan Anastasijevic, Medienexperte für organisiertes Verbrechen in Serbien, begrüßen. Die TeilnehmerInnen hatten auch Gelegenheit, sich über die Relevanz des Konzepts der menschlichen Sicherheit für ihre Heimatländer auszutauschen und wollen auch in Zukunft untereinander und mit Graz in Kontakt bleiben. Interessierte haben die Möglichkeit, auf der Projekt-Website www.humsec.eu Literatur zum Thema zu recherchieren und ab Mitte August die Präsentationen der Vortragenden durchzusehen oder Aufnahmen der Vorträge im mp3-Format anzuhören.
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