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Menschenrechte lernen

 

Menschenrechte lernen und leben

Zum Thema Menschenrechte fallen vielen Menschen als erstes Begriffe wie "Folter" oder "Todesstrafe" ein. Beides ist in Österreich abgeschafft, also ist bei uns eh alles paletti, und Menschenrechtslernen brauchen nur die anderen.

Oder?

Menschenrechtsbildung bedeutet Lernen ÜBER Menschenrechte FÜR Menschenrechte, mit dem Ziel, eine Kultur der Menschenrechte auf allen Ebenen zu verwirklichen. Wie Eleanor Roosevelt wusste: "Die Menschenrechte beginnen an der eigenen Haustür ..."

In diesem Sinne bedeutet Menschenrechtslernen, sich mit dem WAS, dem WARUM und dem WIE zu beschäftigen, in anderen Worten, mit den rechtlichen Grundlagen, mit den persönlichen Einstellungen und mit jenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die notwendig sind, um Menschenrechte zu schützen und durchzusetzen. Alle drei Bereiche sind integrative Bestandteile von Menschenrechtsbildung und ergänzen einander. Sich nur mit einem Bereich zu befassen, reicht nicht aus: Wer nur an den eigenen Einstellungen arbeitet, läuft Gefahr, als frustrierter Gutmensch zu enden, weil ihr/ihm Wissen und Instrumente des Menschenrechtsschutzes fehlen. Werden andererseits die Einstellungen im Bildungsprozess vernachlässigt, könnten am Ende menschenrechtlich bestens ausgebildete MenschenrechtsverletzerInnen stehen, die für die Justiz nicht greifen sind.

 

Unsere Angebote:

SEMINARE UND WORKSHOPS FÜR ALLE, ohne weitere Voraussetzungen öffentlich zugänglich

UNI-LEHRVERANSTALTUNGEN FÜR ALLE, ohne weitere Voraussetzungen öffentlich zugänglich

BERUFSSPEZIFISCHE MENSCHENRECHTSBILDUNG

MENSCHENRECHTE STUDIEREN

 

Informationen zu Kampagnen, ein Menschenrechtskalender und Materialien ergänzen unser Angebot. Unsere Geschäftsbedingungen finden Sie hier. Wenn Sie Anfragen haben oder persönliche Beratung wünschen, kontaktieren Sie bitte die Abteilung Menschenrechtsbildung.

 

Wir freuen uns über Ihre Anfragen und Rückmeldungen!

Barbara Schmiedl und Simone Philipp