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Veranstaltungen 2017

 

 

"Asyldrachen", Kunstprojekt von D. Darvishi und N. Prettenthaler, Foto: Schmiedl/ETC

Menschenrechte auf der Flucht?

5. Juli 2017 | vormittags | Landesamtsgebäude, Landhausgasse 7/4. Stock, Zimmer 434

 

Lisa Heschl, Uni-ETC

 

Workshop

SchülerInnen (ab 7./8. Schulstufe) erarbeiten unter Anleitung menschenrechtliche Fragestellungen, die sich im Zusammenhang mit den Themengebieten Migration, Flucht und Asyl ergeben und entwickeln Verständnis für Fluchtgründe und Abläufe sowie Erkennen und Hinterfragen von „Alternative Facts“.

Methode: Inhaltlicher Input zu den Themen Migration, Flucht und Asyl und Gruppenarbeit

Dauer: 2 Einheiten (90 Minuten)

Kostenfrei!

Anmeldung für Schulklassen: Online bis 20. Juni 2017! Die Workshoptermine werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.

 

Eine Veranstaltung im Rahmen des FairStyria-Tages 2017, in Kooperation mit dem Land Steiermark, Abteilung für Entwicklungszusammenarbeit

 

 

 

Videostill aus "Schau nicht weg", ETC Graz

Schau nicht weg! Zivilcourage gegen Rassismus und Diskriminierung

5. Juli 2017 | vormittags | Landesamtsgebäude, Landhausgasse 7/4. Stock, Zimmer 434

 

Barbara Schmiedl

 

Workshop

Im Anschluss an den vom ETC in Kooperation mit Helping Hands produzierten Kurzfilm "Schau nicht weg!" haben die SchülerInnen und Schüler ab der Sekundarstufe in einem Workshop die Möglichkeit zur Diskussion und Reflexion und werden dabei mit Gruppenübungen und Rollenspielen unterstützt, Bewusstsein für Rassismus und Diskriminierung zu entwickeln und und Wege für gewaltfreies Handeln zu finden.

Dauer: 2 Einheiten (90 Minuten)

Kostenfrei!

Anmeldung für Schulklassen: Online bis 20. Juni 2017! Die Workshoptermine werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.

 

Eine Veranstaltung im Rahmen des FairStyria-Tages 2017, in Kooperation mit dem Land Steiermark, Abteilung für Entwicklungszusammenarbeit

 

 

 

Refugee Camp Graz 2016, Foto: Schmiedl/ETC

Flucht und Asyl aus der Perspektive der politischen Bildung

25./26. September 2017 | 9:00 bis 17:00 | ETC Graz, Elisabethstraße 50b, 8010 Graz

 

Magdalena Emprechtinger, BAOBAB
Hildegard Hefel, BAOBAB
Herbert Langthaler, asylkoordination österreich

 

Workshop

Über 60 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht; davon über 20 Millionen über die nationalen Grenzen ihres Landes hinweg. Spätestens seit dem verstärkten Ankommen von Flüchtlingen in Europa dominiert die "Flüchtlingskrise" die politische, mediale und öffentliche Diskussion in Österreich und der EU. Diese Situation fordert auch die politische Bildung heraus, mit Wissen, Fakten und Gesprächsangeboten Asyl im international-juridischen Zusammenhang als ein Menschenrecht erscheinen zu lassen und die Öffentlichkeit über aktuelle Fragen aufzuklären.

Um hier einen Beitrag zu leisten, wurden zwei Fach-Organisationen angefragt, ein Training zu entwickeln: asylkoordination österreich ist die zentrale Anlaufstelle für Flüchtlingsorganisationen, BAOBAB – als Einrichtung des Globalen Lernens – bietet didaktische Reflexionen und Anregungen zum Thema.

In der zweitägigen Veranstaltung werden die TeilnehmerInnen die Möglichkeit erhalten, mit den TrainerInnen der beiden Organisationen Hintergründe sowie Methoden zur Thematisierung der (globalen) Ursachen von Flucht und der Rechtslage im europäischen Kontext kennenzulernen. Ebenso wird angesichts der Diskussionen rund um eine "Willkommenskultur" und der zugleich zunehmenden Ängste und Verunsicherungen die Rolle der (sozialen) Medien in diesem oft polarisierenden Diskurs hinterfragt. Dazu erfolgt mit Hilfe von unterschiedlichen Methoden eine Auseinandersetzung mit Vorurteilen und (Falsch-)Informationen.

Zielgruppe: ErwachsenenbildnerInnen, TrainerInnen, MultiplikatorInnen, NGO-MitarbeiterInnen

Kosten: 50 Euro

Anmeldung: Barbara Schmiedl

Der Workshop ist mit 1 ECTS im Rahmen der wba akkreditiert.

 

In Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) 

 

 

Menschenrechte auf der Flucht?

29. September 2017 | 8:30 - 10:00, 10:30 - 12:00, 12:30 - 14:00 | ETC Graz, Elisabethstraße 50b

Follow-up an den Schulen bzw. in Betreuungseinrichtungen für Flüchtlinge

 

Lisa Heschl, Uni-ETC

Barbara Schmiedl, ETC Graz

 

Workshops für Schulklassen im Rahmen des "Langen Tages der Flucht" (UNHCR)

 

Jeder Workshop besteht aus zwei Teilen:

Zur Einführung gibt es am „Langen Tag der Flucht“, dem 29.9.2917,  Vorbereitungsstunden am ETC Graz, abgehalten durch MitarbeiterInnen des ETC und des Uni-ETC. In diesen jeweils zwei Unterrichtseinheiten bekommen die SchülerInnen Basisinformationen zum Thema Flucht und werden spielerisch für das Thema sensibilisiert. In Reflexionsrunden ist auch Platz für Fragen, die sich ergeben können.

Der zweite Teil des Workshops findet zwischen 2. und 13. Oktober 2017 jeweils an der Schule oder in einer Betreuungseinrichtung für Flüchtlinge statt. SchülerInnen erarbeiten gemeinsam mit jugendlichen Flüchtlingen/AsylwerberInnen menschenrechtliche Fragestellungen, die sich im Zusammenhang mit den Themengebieten Migration, Flucht und Asyl ergeben. Die Jugendlichen sollen sich auf diese Weise kennenlernen, beidseitige Vorurteile werden abgebaut und der interkulturelle Dialog gestärkt.

 

Kostenfrei!

Anmeldung bitte bis 22. September 2017 auf der UNHCR-Website "Langer Tag der Flucht"

 

 

 

(Graphik: Canva)

Richtlinienkonforme Praktiken zur Opferschutzrichtlinie

Kalenderwoche 45 (7. bis 11. November 2017) | Graz

 

Elisabeth Juschitz, Landesgericht für Strafsachen

Isabella Meier, ETC Graz

Moderation: Klaus Starl, Simone Philipp, ETC Graz

 

Workshops

Im Rahmen des Projektes VICT - Developing Directive-compatible practices for the identification, assessment and referral of victims wurden die nationalen Praktiken zu den Standards der Opferschutzrichtlinie (2012/29/EU) in insgesamt zwölf EU Mitgliedsstaaten durch rechtliche Analysen, Quellenstudien und Interviews mit ExpertInnen erhoben.

Die Forschungsergebnisse sollen jenen zur Verfügung gestellt werden, die sie in der Praxis anwenden können. Das erfolgt durch zwei eintägige Workshops in Graz und Wien. Durch die Vermittlung der Forschungsergebnisse sowie anhand von guten Beispielen aus den Partnerländern sollen die TeilnehmerInnen der Workshops in die Lage versetzt werden, selbst richtlinienkonforme Praktiken aus ihrer eigenen Arbeitserfahrung zu entwickeln. Im Zuge dessen können sich PraktikerInnen unterschiedlicher Berufsgruppen auch vernetzen und austauschen. Die Workshops werden von Richterin Elisabeth Juschitz geleitet, die in ihrer Arbeit am Straflandesgericht Erfahrungen mit Opferschutzanliegen erworben hat.

Zielgruppe: ExekutivbeamtInnen, StreifenpolizistInnen, Führungspersönlichkeiten bei der Polizei, Gesundheitspersonal, KindergärtnerInnen, LehrerInnen, MitarbeiterInnen der Kinder- und Jugendhilfe, MitarbeiterInnen von Opferschutzeinrichtungen.

 

 

Menschenrechtlicher Debate Club

ab 8. März jeweils mittwochs | 17:00 - 18:30 | ETC Graz, SR 19.01, Elisabethstraße 50b

 

Lisa Heschl

Bernadette Knauder, beide Uni-ETC

 

Der Menschenrechtliche Debate Club soll es Studierenden aller Fakultäten ermöglichen, menschenrechtliche Kontroversen zu beleuchten und ihre rhetorischen Fähigkeiten in der Praxis zu vertiefen. Jede Einheit ist einem anderen menschenrechtlichen Thema gewidmet (zB Relativierung des Folterverbots, Verbot der Genozidleugnung, Relativierung der Privatssphäre durch Informationstechnologien, Menschenrechtsstadt Graz). Nach einer Einführung in die menschenrechtlichen Grundlagen der jeweiligen Einheit durch den/die LV-LeiterIn treten die Studierenden in eine geführte Debatte ein. Weiters werden Grundlagen der Rhetorik und des Argumentationsaufbaus vermittelt.

 

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