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Veranstaltungen 2017

 

 

Menschenrechtlicher Debate Club

ab 8. März jeweils mittwochs | 17:00 - 18:30 | ETC Graz, SR 19.01, Elisabethstraße 50b

 

Lisa Heschl

Bernadette Knauder, beide Uni-ETC

 

Der Menschenrechtliche Debate Club soll es Studierenden aller Fakultäten ermöglichen, menschenrechtliche Kontroversen zu beleuchten und ihre rhetorischen Fähigkeiten in der Praxis zu vertiefen. Jede Einheit ist einem anderen menschenrechtlichen Thema gewidmet (zB Relativierung des Folterverbots, Verbot der Genozidleugnung, Relativierung der Privatssphäre durch Informationstechnologien, Menschenrechtsstadt Graz). Nach einer Einführung in die menschenrechtlichen Grundlagen der jeweiligen Einheit durch den/die LV-LeiterIn treten die Studierenden in eine geführte Debatte ein. Weiters werden Grundlagen der Rhetorik und des Argumentationsaufbaus vermittelt.

 

UniGrazOnline...

 

 

 

Frauen auf der Flucht

9. März 2017 | 18:30 | Café Kaiserfeld, Kaiserfeldgasse 19

 

Lilly Sucharipa, UN Women Nationalkomitees Österreich

Lisa Heschl, Uni-ETC

Khatera Sadr, SOMM

 

Auftaktveranstaltung der HeForShe Association Graz

Die Präsidentin des UN Women NKÖ, Dr.in Lilly Sucharipa, spricht über die Rolle von Frauen im Friedensprozess und über UN Women-Projekte im Flüchtlingslager Za‘atari sprechen. Dr.in Lisa Heschl, stv. Leiterin des UNI-ETC und Expertin zum Thema, spricht im Anschluss über die Fluchtrouten nach Österreich und die genderspezifischen Gefahren auf selbigen. Abschließend gibt es eine Gesprächsrunde mit den Vortragenden und Khatera Sadr, Obfrau des Grazer Vereins SOMM.

HeForShe ist eine von UN Women ins Leben gerufene internationale Solidaritätsbewegung. Sie setzt sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter ein. Insbesondere Männer und Buben sollen dazu eingeladen werden, stärker am Dialog teilzunehmen und sich für den Themenkomplex Feminismus zu engagieren. Dem Überdenken von genderspezifischen Stereotypen kommt eine elementare Bedeutung zu. Die HeForShe Association Graz wurde über den Sommer 2016 in Graz gegründet und hat in den letzten Oktoberwochen ihre ehrenamtliche Arbeit aufgenommen.

Flyer... (pdf)

 

Eine Kooperationsveranstaltung von UN Women Nationalkomitee Österreich mit Uni-ETC und ETC Graz

Anmeldung bitte bis 7. März 2017

 

 

 

Hätte ich doch was gesagt" - Strategien gegen Stammtischparolen

24. März 2017 | 9:00 - 17:00 | Bildungshaus St. Martin, Kehlbergstraße 35

 

Barbara Schmiedl, ETC Graz

 

Workshop

Der Stoßseufzer „Hätte ich doch was gesagt!" thematisiert den schalen Nachgeschmack und die Hilflosigkeit, die oftmals von der Auseinandersetzung mit rassistischen, sexistischen oder anderen ausgrenzenden Parolen bleiben.

Der eintägige Workshop richtet sich an alle, die nicht mehr passiv zuhören wollen, wenn diskriminierende Parolen und Stammtischsprüche verkündet werden.

Inhalte: Vorstellung, Einstieg und Erfahrungen - Der Umgang mit Stammtischparolen ist schwierig, weil... - Brainstorming Stammtischparolen - Rollenspiel zu einer ausgewählten Parole - Analyse und Reflexion des Rollenspiels - Sammlung von Strategien - Theorieinput in Stichworten - Arbeitsgruppen: Erarbeiten und Ausprobieren von Gegenstrategien - Präsentation im Plenum - Abschlussdiskussion und Feedback

 

Teilnahmebeitrag: 40 Euro, für junge Erwachsene bis 24 Jahre 30 Euro

Anmeldung bitte bis spätestens 16. März 2017!

In Kooperation mit dem Bildungshaus St. Martin

 

 

 

Afrikanisches Graz

31. März 2017 | 14:00 - 16:00 | Treffpunkt: Chiala, Griesplatz 13

 

Kamdem Mou Poh à Hom, Chiala

 

Menschenrechtsstadtrundgang
Entdecken Sie afrikanisches Alltagsleben in Graz! Was AfrikanerInnen zur Emigration nach Österreich bewegte sowie Einblick in ihr jetziges Leben in Graz wird in einem Spaziergang erkundet. An verschiedenen Stationen (Platz der Menschenrechte, afrikanische Geschäfte und Restaurants, Projekte und Institutionen, die MigrantInnen aus Afrika unterstützen ...) sprechen wir über Geschichte(n), Bräuche und Kultur afrikanischer MigrantInnen, aber auch über die Probleme, mit denen sie in Graz zu kämpfen haben.

EINTRITT FREI!

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In Kooperation mit Chiala - Kultur.Diversität.Entwicklung

 

 

 

 

 

Sexismus im öffentlichen Raum

29. April 2017 | 15:00 - 17:00 | Treffpunkt Weikhard-Uhr

 

 

Isabella Meier, ETC Graz

 

Menschenrechtsstadtrundgang

Im Rahmen eines geführten Rundgangs durch die Grazer Innenstadt bekommen die TeilnehmerInnen zunächst eine Einführung über Sexismus im öffentlichen Raum. Es geht um die Definition von Sexismus, Kriterien für sexistische Visualisierungen und auch über das Engagement von Frauen gegen Sexismus im öffentlichen Raum wird berichtet.

Aufbauend auf diesem Input machen wir einen Rundgang in der Innenstadt und analysieren die Geschlechterdarstellungen. Die TeilnehmerInnen sind eingeladen, sich hier einzubringen und mitzudiskutieren. Dabei wird in der Praxis erprobt, Sexismus im öffentlichen Raum wahrzunehmen.

Referentin:

Isabella Meier, Soziologin, ehemalige geschäftsführende Obfrau des Vereins Frauendokumentations- und Projektzentrum Graz, Leiterin des Projektes „gender findet stadt – sexismusfreie Zone Graz, ehemaliges Mitglied der Watchgroup sexistische Werbung.

 

Ein Beitrag zu den Aktionstagen Politische Bildung 2017

 

 

 

 

„SPRACHE MACHT POLITIK“ - NS-Propaganda und Verfolgung in Graz

5. Mai 2017 | 15:00 - 17:00 | Südtiroler Platz/Ecke Mariahilfer Str.

 

David Kriebernegg, Verein für Gedenkkultur in Graz

 

Gedenkspaziergang zu Grazer Stolpersteinen

„Stolpersteine“ sind ein internationales Gedenkprojekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig für Opfer des Nationalsozialismus, das der „Verein für Gedenkkultur in Graz“ seit 2013 auch in Graz umsetzt. „Stolpersteine“, kleine in den Boden eingelassene Steine mit Messing-Inschrift, haben zum Ziel, die Erinnerung an jene Menschen aufrecht zu erhalten, die im Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben, in den Suizid getrieben worden sind oder von „Arisierungs“-Enteignungen betroffen waren. Die Stolpersteine sind auch ein Mahnmal gegen Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierungen – die sehr häufig mit einem diskriminierenden Sprachgebrauch ihren Anfang nehmen. Die Aspekte der Menschenrechtsverletzungen und der Diskriminierung durch die Sprache der NS-Propaganda sind bei diesem Gedenkspaziergang zu ausgewählten Stolpersteinen im Innenstadtbereich ebenso Thema wie die weitere Verfolgungsgeschichte jener Menschen, deren Stolpersteine gemeinsam besucht werden.


In Kooperation mit dem Verein für Gedenkkultur in Graz

 

Ein Beitrag zu den Aktionstagen Politische Bildung 2017