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Friede wächst nicht von allein. Gemeinsam Zeichen setzen!

17. Oktober 2018 | 16:00 | Treffpunkt Eisernes Tor

 

Friedensweg Eisernes Tor - Schlossbergplatz

Mehr als 300.000 Menschen unterschiedlicher Ethnien und Religionen leben in Graz. Wohl alle wünschen sich ein Leben hier in Frieden. Seit Jahrzehnten ist Österreich von kriegerischen Auseinandersetzungen verschont, doch Friede wächst nicht von allein. Wir müssen ihn wollen, pflegen und Bewusstsein für ihn schaffen.


Zeigen wir uns solidarisch mit jenen, die fernab von Frieden leben müssen! Stärken wir das Bewusstsein für die Notwendigkeit friedlichen Zusammenlebens!


Am 17. Oktober, und damit 100 Jahre nach Beendigung des 1. Weltkriegs,
wollen wir Haltung zeigen. Unser gemeinsamer „Friedensweg“ führt vom Eisernen Tor bis zum Schlossbergplatz, wo die musikalische Abschlusskundgebung, begleitet von der „Original Union Bar“, stattfinden wird. Setzen wir ein Zeichen des Miteinanders und des Gesprächs in unserer Stadt und darüber hinaus. Treten wir für den nachhaltigen Frieden ein.


Ziel des Aktionsbündnisses „Plattform Friedensweg“ ist es, bestehende Friedensinitiativen zu bündeln und, gemäß der Geschichte der Stadt Graz, Organisationen in ihrem nachhaltigen, solidarischen Bestreben miteinander zu vernetzen. Mehr als 50 Grazer Organisationen, Vereine und Einrichtungen bekennen sich bereits zu diesem gemeinsamen Ziel.

 

Flyer... (PDF)

Aktionsbündnis Plattform Friedensweg: Afro-Asiatisches Institut Graz | Altbürgermeister Alfred Stingl | Altkatholische Kirche Graz | Antidiskriminierungsstelle Steiermark | ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus | Bahá’í-Gemeinde Graz | Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, Opfer des Faschismus und aktiver AntifaschistInnen | Caritas Diözese Graz-Seckau | CLIO – Verein für Geschichts- und Bildungsarbeit | cpdc – Conflict, Peace Democracy Cluster | MigrantInnenbeirat der Stadt Graz | Die Grünen Steiermark | ETC Graz - Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie | Evangelische Jugend Steiermark | Evangelische Kirche Steiermark | Evangelisch-methodistische Kirche in Graz | Frauenrat Graz | Friedensbüro Graz | Gedenkinitiative Graz Liebenau | Granatapfel Kulturvermittlung | HochschülerInnenschaft an der Karl- Franzens-Universität Graz | IRIS Gesellschaft für Konfliktkultur & Mediation | Islamische Religionsgemeinde Steiermark | Katholische Aktion Steiermark | Katholisches Bildungswerk Steiermark | Katholische Kirche Steiermark | Kinderbüro – Die Lobby für Menschen bis 14 | Kinderland Steiermark | Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage | Koptisch-orthodoxe Kirche Graz | KPÖ Steiermark | Kultur in Graz | Kulturamt der Stadt Graz | Kulturvermittlung Steiermark | KZ-Verband Steiermark | | Menschenrechtsbeirat der Stadt Graz | Muslimische Jugend Österreich | Omas gegen Rechts | OMEGA – Transkulturelles Zentrum für psychische und physische Gesundheit und Integration Graz | Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft ÖBR | Österreichische Urania für Steiermark | PAX CHRISTI Steiermark | SPÖ Steiermark | Stadt Graz – Abteilung für Bildung und Integration | Steirische Friedensplattform | Steirischer Landesjugendbeirat für Steiermark | Steirische Volkspartei | UNI-ETC | Urania | Verein für Gedenkkultur | Vinzenzgemeinschaft „VinziHelp – Frauen helfen Frauen“ | Volkshilfe Steiermark | Welthaus Diözese Graz-Seckau | Xenos – Verein zur Förderung der soziokulturellen Vielfalt | <rotor> Zentrum für zeitgenössische Kunst | 8. März-Komitee | Women´s Action Farm

 

 

 

(ETC Graz)

Menschenrechte in der Schule

12. November 2018, 11:00 - 18:00 | 13. November 2018, 8:30 - 13:30 | JUFA Schlosshotel Röthelstein/Admont

 

Barbara Schmiedl

Simone Philipp, beide ETC Graz

 

Workshop und Disseminationsseminar

Im Rahmen des Gedenkens der „Achterjahre“ will das Projekt „Menschenrechte in der Schule“ Menschenrechtsbildung an österreichischen Schulen fördern.

Im Vorfeld hat das Europäische Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie (ETC) Graz eine Reihe an Unterrichtsmaterialien zu menschenrechtlichen Themen für den direkten Einsatz im Unterricht erarbeitet. Jedes Modul liegt in unterschiedlichen Variationen und Schwierigkeitsstufen für die unterschiedlichen Schulstufen (Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II) vor. Alle Materialien stehen auch nach dem Ende des Gedenkjahres 2018 zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Das Seminar widmet sich insbesondere dem Modul „Schwierige Themen mit Menschenrechtsbezug im Unterricht behandeln“, wie zum Beispiel Recht auf Leben (Abtreibung/Todesstrafe), Extremismus, sexualisierte Gewalt. Diese aktuellen Themen erhalten immer wieder viel Aufmerksamkeit im öffentlichen Diskurs, werden in der Schule aber oft vermieden, aus Unsicherheit, wie man sich als LehrerIn dem Thema am besten annähert. Im Verlauf des Seminars erproben die TeilnehmerInnen die vorliegenden Materialien und diskutieren den möglichen Einsatz im eigenen Unterricht.

Zudem wird die Projektplattform mit allen ausgearbeiteten Materialien und deren Einsatzmöglichkeiten vorgestellt und die Vermittlung von Menschenrechten in unterschiedlichen Altersstufen und Schultypen diskutiert.

Projektwebsite...

Anmeldung auf Restplätze noch möglich (bitte per E-Mail an Barbara Schmiedl, Anmeldungen von LehrerInnen werden an die PH weitergeleitet

 

 

 

 

(Bild: beob8er via Flickr)

Extremismus im Unterricht aufgreifen

6. Dezember 2018 | 15:00 – 18:15 | KPH Graz (5150008, Kirchlich-Pädagogische Hochschule Graz)

9. Mai 2019 | 15:00 - 18:00 | A0216, Hasnerplatz 12 (621.0GP18, Pädagogische Hochschule Steiermark)

 

Barbara Schmiedl

Simone Philipp, beide ETC Graz

 

Methodenseminar für LehrerInnen

Extremismus „liegt in der Luft“. Auch an vielen Schulen sehen sich Lehrkräfte mit demokratiefeindlichen, rassistischen, islamfeindlichen, antisemitischen oder sonstigen radikalen Einstellungen von SchülerInnen konfrontiert. Manches mag nur altersentsprechende Provokation sein, doch fühlt man sich als demokratiepolitisch und historisch denkende/r LehrerIn verpflichtet, dies nicht unwidersprochen im Raum stehen zu lassen. Aber mit welchen Strategien reagieren? Besser noch: wie vorbeugen, wie agieren, bevor noch ein Anlassfall vorliegt?

Im Methodenseminar befassen wir uns mit persönlichen und professionellen Zugängen zu einer in dieser Breite neuen Herausforderung und diskutieren Zugänge, Methoden und Materialien. Als Input bietet das Seminar Einführung und Analyse zum politischen und religiösen Extremismus. Darauf und auf ihren Erfahrungen im Unterricht und der Betreuung von Jugendlichen aufbauend entwickeln die TeilnehmerInnen Strategien und Handlungsoptionen, um Extremismus zu thematisieren, extremistischen Einstellungen zu begegnen bzw. im günstigsten Fall vorzubeugen und extremistische Äußerungen im schulischen und Unterrichtskontext adäquat aufzugreifen. In einem dritten Block werden Unterrichtsmaterialien zum Thema vorgestellt und analysiert. Zuletzt wird die Frage behandelt, an welche Stellen sich LehrerInnen wenden können, wo Unterstützung, Vernetzung und Fortbildung angeboten wird und was im Falle strafrechtlich relevanter Äußerungen zu unternehmen ist. 

Im Workshop kommen in erster Linie interaktive Methoden zum Einsatz. Die TeilnehmerInnen arbeiten selbstständig und können ihren Lernprozess selbstbestimmt und selbstorganisiert steuern. Die Trainerinnen stellen Inputs, Diskussionsmöglichkeiten, Gruppenarbeiten, Rollenspiele, Materialien wie auch verschiedenen Übungen zur Verfügung.

 

Anmeldung: 1. Mai bis 1. Juni 2018 über die Websites der Pädagogischen Hochschulen (5150008, Kirchlich-Pädagogische Hochschule Graz; 621.0GP18, Pädagogische Hochschule Steiermark)