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MENSCHENRECHTSSCHUTZ IN DER EU: Die Umsetzung der EU-Grundrechtecharta in den Mitgliedstaaten

20. Oktober 2017 | 16:00 | Sitzungszimmer SZ 15.21, RESOWI A 2,
Universitätsstraße 15, 8010 Graz

 

Begrüßung: Stefan Storr, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Universität Graz

Vortrag:

Gabriel N. Toggenburg,  Agentur der Europäischen Union für Grundrechte: Das „Leben der Charter auf nationaler Ebene“ – ein Blick auf den neuen Grundrechtebericht 2017

Statements:

Markus Möstl, ETC Graz: Der österreichische Beitrag zum jährlichen Grundrechtebericht der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte

Hans-Peter Folz, Institut für Europarecht, Universität Graz: Grundrechtsverantwortung nationaler Gerichte im Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts

Josef Marko, Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaften, Universität Graz: Die Unteilbarkeit von Menschen- und Minderheitenrechten

Moderation: Gerd Oberleitner, UNESCO Chair für Menschenrechte und Menschliche Sicherheit, UNI-ETC, Universität Graz

 

Kooperationsveranstaltung mit der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA), dem Dekanat der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz und dem Europäische Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie (Uni-ETC)

 

 

 

(Graphik: Canva)

Richtlinienkonforme Praktiken zur Opferschutzrichtlinie

Kalenderwoche 45 (7. bis 11. November 2017) | Graz

 

Elisabeth Juschitz, Landesgericht für Strafsachen

Isabella Meier, ETC Graz

Moderation: Klaus Starl, Simone Philipp, ETC Graz

 

Workshops

Im Rahmen des Projektes VICT - Developing Directive-compatible practices for the identification, assessment and referral of victims wurden die nationalen Praktiken zu den Standards der Opferschutzrichtlinie (2012/29/EU) in insgesamt zwölf EU Mitgliedsstaaten durch rechtliche Analysen, Quellenstudien und Interviews mit ExpertInnen erhoben.

Die Forschungsergebnisse sollen jenen zur Verfügung gestellt werden, die sie in der Praxis anwenden können. Das erfolgt durch zwei eintägige Workshops in Graz und Wien. Durch die Vermittlung der Forschungsergebnisse sowie anhand von guten Beispielen aus den Partnerländern sollen die TeilnehmerInnen der Workshops in die Lage versetzt werden, selbst richtlinienkonforme Praktiken aus ihrer eigenen Arbeitserfahrung zu entwickeln. Im Zuge dessen können sich PraktikerInnen unterschiedlicher Berufsgruppen auch vernetzen und austauschen. Die Workshops werden von Richterin Elisabeth Juschitz geleitet, die in ihrer Arbeit am Straflandesgericht Erfahrungen mit Opferschutzanliegen erworben hat.

Zielgruppe: ExekutivbeamtInnen, StreifenpolizistInnen, Führungspersönlichkeiten bei der Polizei, Gesundheitspersonal, KindergärtnerInnen, LehrerInnen, MitarbeiterInnen der Kinder- und Jugendhilfe, MitarbeiterInnen von Opferschutzeinrichtungen.