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VICT - Developing Directive-compatible practices for the identification, assessment and referral of victims

 

Projektbeschreibung

Die Richtlinie 2012/29/EU über Mindeststandards für die Rechte, die Unterstützung und den Schutz von Opfern von Straftaten, verabschiedet im Jahr 2012, ist eine wichtige Säule der Europäischen Strafrechtsagenda. Nichtsdestotrotz dürfte ihre Umsetzung von einigen Herausforderungen gekennzeichnet sein (FRA, 2015). Ziel des Projekts ist es, die Wissensbasis für eine effektive Umsetzung der Richtlinie aufzubauen, indem es den Institutionen modellhafte Praktiken in drei kritischen Aspekten der Opferrechte vorschlägt:

a) Identifizierung von Opfern

b) individuelle Analyse der Bedürfnisse von Opfern (einschließlich speziellem Schutz) und

c) Networking und die Praxis von Verweisen zwischen Institutionen für Unterstützung und Schutz von Opfern.

 

Ziele

Identifikation und Verbreitung modellhafter Praktiken für die Identifizierung von Opfern, individualisierte Bedürfnisanalyse und Verweismechanismen, die im Einklang mit den Standards der Richtlinie stehen und zwischen unterschiedlichen Systemen transferiert werden können,

Capacity Building in Opferschutzeinrichtungen der beteiligten Länder und Ermutigung, gemeinsame Praktiken und Instrumente in ganz Europa einzusetzen,

Förderung des Austauschs von Wissen, guten Praktiken und Networking auf nationaler und transnationaler Ebene. 

 

Wer profitiert wie?

Lokale PolitikerInnen erlangen Kenntnisse zu den Schlüsselfaktoren für den Erfolg von Politiken sowie Argumente für Verhandlungen,

Administratives Personal erhält Beispiele guter Politikpraxis sowie Instruktionen zu deren Implementierung,

AkteurInnen der Zivilgesellschaft und Betroffenengruppen bekommen Argumente und Werkzeuge in die Hand, um sich für die Implementierung von Politiken gegen rassistische und ethnische Diskriminierung einzusetzen.

 

AVISO: Workshops Richtlinienkonforme Praktiken zur Opferschutzrichtlinie im November in Graz!

 

Projektpartner

Centre for European Constitutional Law (GR), Projektkoordination

Center for the Study of Democracy (BG)

Province of Livorno Development (IT)

European Training and Research Centre for Human Rights and Democracy (AT)

Institute of Baltic Studies (EE)

Centre for Criminal Justice at the University of Limerick (IE)

Cyprus Center for European and International Affairs (CY) 

 

Projektteam

Maddalena Vivona (Projektleiterin)
Veronika Bauer
Isabella Meier
Markus Möstl
Klaus Starl

 

Projektlaufzeit

Februar 2016 - Jänner 2018

 

 

Dieses Projekt wird von der Europäischen Union gefördert (JUST/2014/JACC/AG/VICT/7406).